Familie - die gehören alle zu mir!
NERA
Hi, ich bin Nera! Ich wohne am längsten von allen in unserer tierischen WG. Obwohl ich nicht mehr die Jüngste bin (geb. 18.10.97) finde ich, dass man mir mein Alter kaum ansieht. Allerdings darf es für mich inzwischen gerne auch ein bisschen gemütlicher zugehen. Meine Hobbies: Fressen, apportieren, Suchspiele, in undefinierbaren Dingen wälzen und ... tanzen - ich bin leidenschaftliche Dogdacerin! :-)
NELLY
Hallo, mein Name ist Nelly. Auch ich hab schon einige Jahre "auf'm Buckel" (geb. 17.07.98) aber seit der kleine Treibauf Shango bei uns eingezogen ist, steht mehrmals täglich "spielen" auf dem Stundenplan!!! Wenn Shango mich mit seinem zuckersüßen Blick auffordert, ist "nein" sagen einfach unmöglich... Was solls, hält bestimmt jung! :-)
Meine Hobbies: Fresbee fangen, lange Spaziergänge und natürlich auch Dogdancing ...allerdings am liebsten, wenn keiner zuschaut ...
SAPHIRA
Darf ich mich vorstellen: Saphira ist mein Name. Ich bin am 22.03.06 geboren. Ich bin was ganz Besonderes - allerdings wissen das die anderen hier im Haushalt nicht zu schätzen! Wie sonst soll ich es mir erklären, dass ich, sobald ich draußen Nelly oder Shango begegne, gnadenlos gejagt werde ... im Haus tun die beiden dann wieder so, als wäre nix gewesen!!!
BOUNTY
Und ich bin Bounty (geb. 14.04.07), Saphiras Tochter. Tagsüber gehe ich meistens alleine meine Wege ... dafür bekomme ich abends dann regelrechte Schmuseanfälle, d. h. der erstbeste Hund, der mir im Weg liegt, wird niedergeknutscht! :-)
Auf unserer Seite des Himmels gibt es einen Ort namens Regenbogen-Brücke. Wenn immer ein Tier stirbt, das uns sehr nahe stand, geht es zur Regenbogen-Brücke. Dahinter gibt es wunderbare Wiesen und Hügel für unsere Freunde, wo sie gemeinsam herumdüsen und spielen können. Es gibt genügend Futter, Wasser und Sonnenschein und unsere Freunde haben es dort warm und gemütlich.
Alle Tiere, die krank oder alt und gebrechlich waren, sind wieder genesen und voller Lebenskraft; jene, die verwundet oder verstümmelt waren, sind gesund und wieder hergestellt, so wie sie uns in unserer Erinnerung und unseren Träumen begegnen. Die Tiere dort sind glücklich und zufrieden, bis auf eine Sache: sie vermissen die Person, die ihnen besonders nahe stand und die sie zurücklassen mußten.
Sie laufen herum und spielen gemeinsam, bis der Tag kommt, da plötzlich ein Tier inne hält und in die Ferne blickt. Die Augen leuchten aufmerksam, der kleine angespannte Körper beginnt überall zu zittern. Plötzlich verläßt der Glückliche die Gruppe und fliegt über die grünen Wiesen, die kleinen Füßchen tragen ihn schneller und schneller. Er hat Dich entdeckt und wenn Du Deinen speziellen Freund schließlich triffst, werdet Ihr glücklich vereint und nie wieder getrennt werden.
Dein Gesicht wird von freudigen Küssen bedeckt, Deine Hände liebkosen wieder das geliebte Köpfchen und Du blickst in die treuen Augen Deines Tieres, das vor langer Zeit aus Deinem Leben entschwunden ist, aber niemals aus Deinem Herzen. Dann überquert Ihr gemeinsam die Regenbogen-Brücke ...
Quelle: The Rainbow Bridge, aus The Rainbow Bridge by Paul C. Dahm, 1997 aus dem Englischen übersetzt von J. Belik
Specky (geb. 01.07.1979, gest. 16.10.1985)
Frauchens ersten Hund... Mama Cocker Spaniel, Papa Rhodesian Ridgeback, Passionierter Trick-Lerner, begnadeter Hündinnen-Aufreißer und überhaut... ein Traumhund, mein bester Freund... durfte leider nur 6 Jahre alt werden, musste sterben, weil er Giftköder (ausgelegt von einem Hundehasser) gefressen hatte...
Simmerl (geb. ca. 1999, gest. 13.04.2011)
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Simmerl, meine geliebte Nervensäge Es ist schon merkwürdig. Seit Jahren wünsche ich mir, einfach an einem Samstag wieder ausschlafen zu können, im Februar nicht ins kalte Bachbett springen zu müssen, um meinen tollpatschigen Begleiter aus dem kalten Nass zu retten und mal wieder herzhaft in eine Wurstsemmel beißen zu können, ohne dass daneben ein speichelnder Hund mit den treuherzigsten Augen der Welt sitzt. Nun ist es so weit, Simmerl (12) wurde am Mittwoch von seinen Schmerzen erlöst. Nun würde ich alles darum geben, wenn ich nicht ausschlafen müsste und ich wie gewohnt in aller Herrgottsfrüh schlaftrunken durch unser Viertel wackeln dürfte. Ja, so blöd ist der Mensch. Dass er erst richtig schätzt, was er hatte, wenn es nicht mehr ist. Nein, keine Angst. Meinen Simmerl liebte ich auch während der zehn Jahre, die mir vergönnt waren. Trotz Epilepsie, trotz permanenter Sorge, dass er den nächsten Tag nicht überlebt, trotz Einschränkungen und Entbehrungen. Und trotz hoher Kosten für Tierarzt und so… Er war aber auch ein wertvoller Begleiter, der geduldig meine Launen ertrug und nie beleidigt war, wenn mal der Geduldsfaden riss. Der alle Menschen, Hunde und Katzen liebte und die ihn auch. Er hat mich außerdem gelehrt, dass man mit Geduld weiterkommt und dass ein Hundehaar oder auch mal übel riechende Hinterlassenschaften nach einem epileptischen Anfall nichts gegen die uneingeschränkte Liebe eines treuen Hundes sind. Es klingt merkwürdig, ist es aber nicht ähnlich so mit zwischenmenschlichen Beziehungen? Sobald sie aus irgendeinem Grunde auseinander gehen, erinnert man sich plötzlich nur noch an die positiven Seiten – die negativen verblassen zusehends. Und letztendlich verfällt man in grenzenloses Selbstmitleid, weil einem was genommen wurde… Deshalb – egal ob mit Haustier oder einem zweibeinigen Begleiter, jeden Tag aufs Neue genießen. Was Besseres kommt meist’ nicht nach. Uli Singer |











