Therapiehund Shango
Von Oktober 2008 bis April 2010 habe ich zusammen mit Frauchen die Ausbildung zum Therapie-Team gemacht und wir haben erfolgreich sowohl den Wesenstest (war eher mein Part, weil Frauchen ist ja eh lammfromm), die theoretische Prüfung (hier war Frauchen gefragt weil ich doch nicht lesen kann) und die praktische Prüfung (wir waren in der Montessorischule in Inning) bestanden! :-)
Und jetzt "arbeite" ich ehrenamtlich mit Kindern von der Lebenshilfe in Starnberg.
Was macht eigentlich ein Therapiehund?
Als Therapie- bzw. Besuchshund ist es meine Aufgabe, Menschen durch den Kontakt zu mir neue Impulse zu geben. Dieser Kontakt bedeutet für Menschen, die erkrankt sind, eine Behinderung haben oder in Heimen leben, eine große Motivationssteigerung um sich mit ihrer Umwelt oder auch mit sich selbst auseinander zu setzen.
Ich kann mit meinem Frauchen auch begleitend bei herkömmlichen Therapien eingesetzt werden (z. B. in der Psycho-, Ergo- oder Physiotherapie). Dabei motiviert ein Hund oft allein durch seine Anwesenheit und durch den Körperkontakt positiv. Der Kontakt mit einem Hund hat oft einen so großen Aufforderungscharakter, dass die Menschen dem Hund (also mir) zuliebe viele Dinge tun, die sie sonst verweigern würden.
Oder ich gehe in Kindergärten und Schulen auf Besuch und leiste da ein bisschen "Aufklärungsarbeit" zum Thema Hund und bespaße ein bisschen die Kinder, das mach ich nämlich am liebsten! :-)
Meine Ausbildung habe ich bei Monika Petzenhauser und bei Frau Dr. Schneider in München gemacht. Wir danken den beiden ganz herzlich für die gute Ausbildung und tolle Betreuung - wir haben uns sehr wohl bei euch gefühlt!


